Bw Rheinbrück
Bw Rheinbrück

Aktuelles

Homepage online

Auf diesen Internetseiten stelle ich mein Modell-bahnhobby vor.

Beschreibung des Bahnbetriebswerkes Rheinbrück

Drehscheibe und Schuppen Typ "Rheine"

 

Dargestellt ist das Bahnbetriebswerk „Rheinbrück“, das allerdings nicht am Rhein liegt, sondern eine Namensschöpfung aus „Rheine“ und „Osnabrück“ ist. Ich bin in Ibbenbüren, später in Lotte an der Strecke Osnabrück-Rheine aufgewachsen und habe mit 12 Jahren mein Interesse für die Eisenbahn entdeckt. Deshalb stellt die Anlage auch den Zeitraum von ca. 1960 bis 1977 dar. Sie zeigt Motive und Loks, wie sie für Rheine und Osnabrück und die von dort ausgehenden Strecken typisch waren. Mit den heutigen vorbildgetreuen Modellen der Modellbahnindustrie ist der Dampflokpark jener Zeit bestens nachzubilden (01, 01.10, 03, 23, 38, 41, 44, 50, 50.40, 82, 93, 94). Dieselloks sind vereinzelt anzutreffen.

 

Die H0-Anlage gliedert sich in drei Teile:

-    Werkstätte und Lokbehandlungsanlagen

-    Drehscheibe mit Rundlokschuppen

-  Fassade eines Ausbesserungswerkes mit dahinter liegendem Schatten-Bw zum Abstellen von     Lokomotiven

 

Die Anlage nimmt die ganze Fensterseite des Arbeitszimmers ein (Länge: 3,20 m, Breite: minimal 0,30 m im Werkstättenbereich, 0,78 m im Drehscheibenteil). Der Teil mit altem Bekohlungskran, DB-Sozialgebäude und Öltanks lässt sich aus der Grundplatte herausnehmen, damit der Heizkörper darunter Wärme nach oben abgeben kann.

 

Der Aufbau erfolgte aus Spanplatten, die sich mit Regalhaltern problemlos in das bestehende Regalsystem integrieren ließen. Das Gleismaterial stammt z.T. von Fleischmann (Profi-Gleis), zum anderen Teil von Roco (2,5 mm, eingeschottert). Die Gleislänge insgesamt beträgt ca. 14,50 m. Drei normale Roco-Weichen mit Unterflurantrieb sowie eine Dreiwegweiche werden von Stellpult aus bedient, das sich in einer Schublade des Schreibtisches befindet. Dort gibt es aus 12 Stellhebel aus alten Trix-Express-Beständen, mit denen 12 Gleisabschnitte auf der Anlage stromlos geschaltet werden können. Auch die Fleischmann-Drehscheibe wird aus der Schublade gesteuert. Die Stromversorgung der Loks geschieht mit einem Langsam-Fahrregler von sb-modellbau. Bei der Auswahl der Lok-Modelle wurde besonderer Wert auf gute Langsamfahreigenschaften gelegt, um vorbildgerecht durch das Bw fahren zu können.  Erfüllten bestimmte Modelle diese Anforderungen nicht, wurden sie mit Faulhaber-Motoren nachgerüstet (z.B. 01 von Fleischmann, 93 von Roco).

 

Modellbauzubehör wurde so gealtert und verändert, dass es in ein norddeutsches Bw passt. Der Ringlokschuppen ist ein Eigenbau nach dem Vorbild des Bw Rheine, die Lokbehandlungsanlagen wurden mit Faller-Teilen nachgebildet. Aber auch Modelle aus Karton fanden Platz auf der Anlage. Die Werkstattgebäude entstammen dem Bahnmodell-Baubogen von Hartmut Scholz.  Eine gewisse Tiefenwirkung der Anlage erzielte ich mit MZZ-Hintergrundkulissen.

 

Auf der Anlage lassen sich die für ein Bw typischen Betriebsabläufe recht gut darstellen. Nach dem Verlassen der Drehscheibe erreichen die Loks über ein Umfahrungsgleis entweder die Lokwerkstätte oder das parallel dazu liegende Ziehgleis, von dem sie die Lokbehandlungsanlagen anfahren. Anschließend erreichen sie über die Drehscheibe wieder die Lokstände im Ringlokschuppen oder im Freibereich. Auf einem Abstellgleis parallel zum Ziehgleis wartet eine Rangierlok mit zwei schrott- oder kohlebeladenen O-Wagen, die auf die verschiedenen Gleise des Bw gefahren werden und von einer anderen Rangierlok aus dem Lokschuppenbereich wieder ins Abstellgleis zurückgedrückt werden.

Eine zusätzliche Fahrmöglichkeit ergibt sich durch das „Ausbesserungswerk“ rechts neben dem Lokschuppen. Die Fassade wurde aus MZZ-Hintergrundkulissen zusammengesetzt, wobei wie bei allen verwendeten Kartonvorlagen die Fenster ausgeschnitten und zurückversetzt eingeklebt wurden. Eine Platte der Größe 77 x 40 cm mit vier Gleisen lässt sich auf Schubladenauszügen nach vorne und hinten bewegen und erhält dadurch Anschluss an ein von der Drehscheibe kommendes Gleis. So können Loks ausgetauscht werden, die dann auf dem Hauptteil der Anlage für eine Zeit nicht zu sehen sind. „Rheinbrück“ kann man so zu einem reinen Dampf-Bw (Mitte der 60er Jahre) machen oder man kann die Dieselloks vorherrschen lassen, mit vielleicht der einen oder anderen Dampflok (Mitte der 70er Jahre). Man könnte auch weiter zurückgehen und Modelle einsetzen, die in den 50er Jahren in Rheine oder Osnabrück zu sehen waren (z.B. BR 78 oder 52).

 

Weitere Planungen sehen vor, das Bw „Rheinbrück“ einmal zum Mittelpunkt einer größeren Modul-Anlage werden zu lassen, auf der ein Teil der „Emslandstrecke“ nachgebildet wird.

 

 

Als Ausbesserungswerk getarnte Abstellmöglichkeit in Form einer Schublade, von der aus das Diorama mit Dieselloks gespeist werden kann.

Die Lokbehandlungsanlagen

Der Werkstattbereich


Druckversion Druckversion | Sitemap
© Friedel Helmich